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Malediven

Es war schon immer mein Kindheitstraum, einmal auf einer kleinen Palmeninsel mit weißen Sand und Korallenriff zu leben, zu baden und zu tauchen. Anfang der neunziger Jahre erfüllte ich mir diesen Traum. Auf den Malediven im Indischen Ozean.

Die kleine Insel hieß Embudu, lag im Male-Atoll, hatte einen Durchmesser von 200 m und beherbergte  20-30 komfortable Hütten. Nachdem wir in der Hauptstadt Male (einer 1 km² großen Insel) gelandet waren, fuhren wir mit einem kleinen Boot ca. 2 Stunden zu unserer Insel. Am Horizont sah man wie Perlen verstreut weitere kleine Inseln.

Auf den Malediven braucht man keinen Smoking. Ein paar Shorts, ein paar T-Shirts, Badesachen, wasserfeste Sonnencreme und eine Schnorchelausrüstung reichen völlig. Da die Inseln am Äquator liegen, ist das ganze Jahr schönes Wetter. Ich war im März dort. Die Touristeninseln machen einen sehr gepflegten Eindruck. Da die Maledivier nicht gern arbeiten und lieber den ganzen Tag in der Hängematte liegen, war das meiste Personal aus Sri Lanka.

Eine Postkartenidylle mit Palmen. weißem Korallensand, glasklarem warmen Wasser und vorgelagerten Korallenriff. Ein idealer Ort zum relaxen, schnorcheln und tauchen.

Auch die Insel Embudu hat ein sehr schönes Hausriff, das man ohne lange Bootsfahrten gleich erkunden kann. Unzählige bunte Fische, riesige Schildkröten, Muränen, schreibtischgroße Zackenbarsche und Riffhaie kann man hier beobachten. In acht nehmen sollte man sich vor dem giftigsten Fisch, dem Steinfisch. Er ist ansich nicht aggressiv und liegt einem Stein täuschend ähnlich im knietiefen Wasser. Ein falscher Tritt und es war der letzte Urlaub. Auch hatte ich eine Begegnung mit einem riesigen 4 m langen Hai, der wie ein U-Boot langsam aus der Tiefe auftauchte und mich umkreiste. Vor Schreck starr versuchte ich mich möglichst kompakt zu machen und nicht zu bewegen. Keine Hilfe war in der Nähe. Da drehte er plötzlich wieder ab und verschwand in der Tiefe.

Ich hätte nie gedacht, wie schnell 2 Wochen auf einer 200 m großen Insel vergehen können. Am Abend saß man mit den anderen bei einem Glas Tiger-Beer an der Strandbar, erzählte sich die neuesten Taucherlebnisse und genoss den herrlichen Sonnenuntergang.

Hauptgrund für einen Maledivenurlaub ist die prächtige Unterwasserwelt. Wer noch keinen Tauchschein hat, kann ihn in einem Schnellkurs hier machen. Aber auch mit schnorcheln kommt man voll auf seine Kosten. Fast jede Insel hat ein sehenswertes Hausriff mit vielen Fischen.

Empfehlenswert ist auch noch ein Besuch der Mini-Hauptstadt Male, verbunden mit einem Hubschrauber-Rundflug. Ebendso eine Bootstour zu anderen Inseln (Inselhopping). Die Inseln der Einheimischen sind bedeutend größer als die kleinen Touristeninseln. Sogar eine Gefängnisinsel gibt es.