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Mauritius

Im April 2001 unternahm ich eine Last Minute Reise nach Mauritius. Hauptsache warm und eine schöne Unterwasserwelt. Im Internet wurde ich fündig. 1300 € sind für 14 Tage Mauritius recht günstig. Nur der 12 Stunden Nonstop-Flug mit einer recht engen Condor Boeing 767 war eine echte Belastung. Auf dem Globus sah die Strecke gar nicht so weit aus, aber Mauritius liegt nun mal auf gleicher Höhe von Südafrika.

Unsere Hotelanlage Le Surcouf an der Ostküste zwischen Trou d’Eau Douce und Belle Mare war ein echter Geheimtip. Zumindest für einen, der die Ruhe liebt und mal ausspannen will. Die Bungalows mit klimatisierten Zimmer, Bad und Küche sind sauber und zweckmäßig ausgestattet. Ich hatte einen direkten Blick aufs Meer. Auch die Preise sind im Gegensatz zu den touristenüberlaufenen Hotels an der Westküste moderat. Ein Bier kostete hier an der Bar nur 1,60 €, in den großen Hotels leicht das 2-3 fache..

Der Swimmingpool von der Seeseite her mit Blick auf die Reception und dem Restaurant.

Empfehlenswerrt ist eine Fahrt durch den Süden der Insel, die von vielen Veranstaltern für ca. 1500 Rupies (=60 €) angeboten wird. Hier lernt man die verschiedenen Landschaften der Insel kennen. Man beginnt mit einem Besuch von Trouaux-Cerfs, dem Krater eines erloschenen Vulkans, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick über die Insel und die drei Bergketten hat.

Bei Chamarel erstrecken sich über eine Fläche von einem Hektar lange Bodenwellen in sieben Farben. Der Grundton ist rostiges Rot. Je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung, besonders aber bei Sonnenauf- und -untergang, leuchten die Erdschichten von Gelborange über Grün und Blau bis hin zu Violett. Die Hügellandschaft soll vulkanischen Ursprungs und durch Mineraloxidation entstanden sein.

Ebenfalls interessant, aber recht teuer, ist ein Unterwasserspaziergang in 3-4 m Tiefe mit einem luftversorgten Plexiglashelm auf dem Kopf. Durch Bleigürtel können so auch ungeübte Taucher auf dem Meeresboden entlangspazieren.Tip: auf jeden Fall eigene Unterwasserwegwerfkameras mitnehmen, die dort angebotenen Filme sind maßlos überteuert.

Mit diesem Sonnenaufgang direkt vom Hotelzimmer aus beobachtet, muss ich mich leider schon wieder von dieser wunderschönen Insel im Indischen Ozean verabschieden, deren touristenüberlaufene Strände an der stickig heißen Westküste ich nicht vermisst habe.

Der Swimmingpool scheint mit dem Meer zu verschmelzen. Liegen, Sonnenschirme, Badetücher, Schnorchelausrüstungen, Paddel- und Segelboote - alles ist gratis. Die Wasser- und die Lufttemperatur betrugen beide 28°C. An der Ostküste weht immer ein leichter Wind, was die Temperaturen erträglich macht und auch für Surfer ideal ist.

Der Strand bietet neben sandigen auch steinige Stellen, wo Badeschuhe wegen der Seeigel vorteilhaft sind. In Riffnähe sind auch Schnorchelmöglichkeiten. Wegen der Brandung und Strömung sollte man sich aber vorher informieren.

Der gebirgige Südteil der Insel mit seinen bis zu 800m hohen Gipfeln und der ursprünglichen Bewaldung. Nicht weit von hier der Grand Bassin, ein kleiner Kratersee, zu dem die Hindus zu rituellen Waschungen pilgern.

Der Weg durch die Zuckerrohrfelder führt an dem 90 m hohen Wasserfall Cascade Chamarel vorbei, dessen tropisch umwachsenes Becken zum Baden einlädt.

Das Hotel (nicht mit den Angeboten der Reiseveranstalter verwechseln!) bietet auch preisgünstige Katamaran-Segeltouren zu interessanten Schnorchel-Korallenriffs an. Sehr schmackhaft ist das auf dem Boot frisch zubereite Fischgericht (Marlin). Da es den ganzen Tag kaum Schatten auf dem Boot gibt, ist guter Sonnenschutz unbedingt empfehlenswert.